Partner

HLRS

Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) ist das erste Bundeshöchstleistungsrechenzentrum Deutschlands und stellt im Verbund mit seinen Partnern im Rahmen des GAUSS Zentrums seinen Benutzern Ressourcen und Services zur Verfügung. Es bietet dazu Universitäten, Forschungseinrichtungen und Firmen die Nutzung von Höchstleistungsrechnern an und unterstützt bei deren Benutzung. Darüber hinaus widmet sich das HLRS eigenen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Höchstleistungs- und verteilten Rechnens, für die es wiederholt in den USA ausgezeichnet wurde. Das HLRS kooperiert eng mit der Industrie in Projekten sowie in der Private-Public-Partnership hww GmbH. Das HLRS beschäftigt sich seit Jahren mit der Problematik, die zunehmende Komplexität von Großrechensystemen durch Forschung in europäischen Projekten und internen Entwicklungen zu reduzieren.

Cray

Die Cray Computer Deutschland GmbH repräsentiert als 100% Tochter den Supercomputer Hersteller Cray Inc. in Deutschland. Cray beschäftigt sich ausschließlich mit Supercomputing, und zwar vorwiegend für Wissenschaft und Forschung. Die Zielrichtung von Cray ist es, die leistungsfähigsten skalierbaren Supercomputer-Systeme der Welt zu entwickeln, herzustellen, zu vertreiben und zu unterstützen. Die Cray eigenen Entwicklungen finden vorwiegend in den Bereichen Verbindungsnetzwerke mit kurzen Latenzen und extrem hohen Bandbreiten, Energieeffizienz sowie skalierbare Programmierungs- und System-Software statt. Cray kooperiert eng mit Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Industrie um Systeme und zugehörige Software optimal und bedarfsgerecht zu entwickeln.

Intel VCI

Das Intel Visual Computing Institute (IVCI) an der Universität des Saarlandes erforscht an führender Stelle in Europa grundlegende Fragen des Visual Computing. Das Institut bündelt die Kompetenz der Universität, des DFKI, sowie der Max Planck-Institute für Informatik und Softwaresysteme. Die Firma Intel finanziert durch ihre Forschungsabteilung die Arbeiten am IVCI. Die Arbeit des IVCI reicht von der Erstellung und Modellierung realistischer 3D-Szenen über Fragen der Kodierung und Übertragung von 3D-Inhalten, der Integration mit dem Internet, der realistischen hochperformanten Darstellung von Oberflächen- und Volumendaten. Des Weiteren arbeitet das IVCI an Kompilertechnologie für hoch Hochleistungsgraphik und hoch parallele Anwendungen auf Multi- und Manycore-Systemen. Hierbei stehen zur Zeit Optimierungs- und Codegeneriungstechniken für Vektor-CPUs und GPUs im Vordergrund.

Lehrstuhl Programmierparadigmen

Der Lehrstuhl Programmierparadigmen am KIT beschäftigt sich auf internationalem Niveau mit Programmiersprachen, Compilerbau, Semantik, Programmanalyse, und Verifikation. Er führt dabei die Tradition des Vorgängerlehrstuhls (Prof. Goos) in Compilerbau fort, und bereichert diese um innovative Anwendungen von Sprachtechnologie in Software-Analyse und Software-Sicherheitsprüfung. Der Lehrstuhl entwickelte präzise Programmanalysen für volles Java, die einen Durchbruch bei Software-Sicherheitsprüfungen versprechen, und bringt diese in das neue DFG-Schwerpunktprogramm”ZuverlässigsichereSoftware”ein. Im neuen DFB-Sonderforschungsbereich “Invasives Rechnen” erweitert der Lehrstuhl das bereits unter Goos entwickelte Codegenerierungsframework “libFirm” für heterogene Parallelrechner mit dynamischer Lastverteilung.

DFKI

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen und dem Projektbüro in Berlin ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung in Deutschland. Da durch zunehmend kürzere Innovationszyklen in der Informationstechnik Vorlaufforschung, anwendungsnahe Entwicklung und die Umsetzung in Produkte immer enger zusammenwachsen, wird in DFKI-Projekten das gesamte Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen abgedeckt. In dem Forschungsbereich Agenten und Simulierte Realität werden in nationalen, internationalen und industriellen Projekten Themen aus den Bereichen Multi-Agenten-Systeme, Echtzeit-Visualisierung sowie sichere Systeme abgedeckt. Softwaresysteme aus dem Forschungsbereich werden z.T. operationell in Produktionsumgebungen und Entwicklungsabteilungen eingesetzt.

Des Weiteren wird das Projekt durch folgende assoziierte Partner unterstützt:

RTT

RTT (Realtime Technology) ist ein deutsches, börsennotiertes Unternehmen und weltweit führender Anbieter von 3D High-End Visualisierungslösungen. Der Visualisierungsexperte hat sich mit seiner firmeneigenen Softwaresuite und seinen Dienstleistungen für Anwendungen über den gesamten Wertschöpfungszyklus hinweg spezialisiert: Computergenerierte 3D Datenmodelle unterstützen Designer und Entwickler bei der Umsetzung von Ideen und Entwürfen (Virtual Prototyping). Die fotorealistischen Produktbilder dienen darüber hinaus als Arbeitsgrundlage für Marketing- und Sales-Aktivitäten (Virtual Marketing). Mit rund 440 Mitarbeitern ist RTT an 14 Standorten weltweit präsent. Weitere lokale Präsenzen befinden sich in Stuttgart, Hamburg, Paris, Mailand, Brüssel, Valencia, Los Angeles, Detroit, Shanghai und Tokio. RTT wurde 1999 gegründet und hat seinen Hauptsitz in München. Zu den Kunden von RTT zählen Unternehmen aus der Automobil-, Luftfahrt- und Konsumgüterindustrie wie beispielsweise Adidas, Airbus, Audi, BASF, RTT, Daimler, Electrolux, Eurocopter, Ferrari, General Motors, Harley-Davidson, Miele, Nissan, Porsche, Samsung, Sony Ericsson, The North Face, Toyota und Volkswagen.

Böhringer Ingelheim GmbH & Co. KG

Das forschende deutsche Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim ist weltweit das größte pharmazeutische Unternehmen in Familienbesitz. Zurzeit sind ca. 11000 aktive Mitarbeiter am Standort Deutschland beschäftigt, international sind es ca. 40000. Böhringer Ingelheim besitzt drei Standorte in Deutschland in Ingelheim, Biberach an der Riß und Dortmund. Auf dem größten Forschungscampus des Unternehmens in Biberach sind mehr als 4000 Mitarbeiter beschäftigt. Böhringer Ingelheim wird seine Erfahrung bei der Implementierung von Verfahren in der Computational Chemistry in ECOUSS einbringen.

Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH)

Das ZIH ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der TU Dresden. Neben Dienstleistungsaufgaben im Bereich Datenkommunikation und Informationsverarbeitung bildet die strategische Unterstützung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten Anwendungsbereichen, der Mathematik und der Informatik eine der Wichtigsten Aufgaben des ZIH. Als Kompetenzzentrum für Paralleles Rechnen und Software-Werkzeuge sowie als Landesrechenzentrum übernimmt das ZIH die Beratung und Betreuung von HPC-Nutzern regional, national sowie in internationalen Kooperationen. Zudem führt es eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der methodenwissenschaftlichen Forschung im Kontext des Hochleistungsrechnens, wobei v.a. die Unterstützung der Anwender bei der Optimierung ihrer wissenschaftlichen Programme und die Entwicklung neuer Methoden zur Lösung wissenschaftlich-technischer Forschungsfragen im Fokus stehen. Der intelligente Umgang mit großen Datenmengen ist neben den Herausforderungen in den Bereichen Skalierbarkeit und Energieeffizienz einer der wichtigen Schwerpunkte für das Hochleistungsrechnen am ZIH.

 

 

 

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